Ist es nicht wundervoll, einen Theaterabend gemeinsam mit Freundinnen und Freunden zu genießen?
Theater ist Freude, Unterhaltung, Anspruch und Genuss. Auch wir, die Freunde des Altonaer Theaters, haben uns anstecken lassen von der Freude am Theater und der Freude, die aus der Freundschaft und dem gemeinsamen Engagement für die Theaterkunst kommt.
Unser Verein ist auf vielen unterschiedlichen Ebenen für das Altonaer Theater aktiv. Dafür bekommen wir Einblicke in den Theaterbetrieb und die künstlerische Arbeit, die anderen nicht gewährt werden.
Das Vereinsleben beinhaltet auch den gemeinsamen Besuch von Theateraufführungen in anderen Häusern, Einladungen zur Programmvorstellung durch den Intendanten, Backstage-Führungen und vieles mehr.
Neugründung vor 30 Jahren -
Würdigung langjähriger Mitglieder und Abschied von Dagmar Konopka aus dem Vorstand
Der diesjährige Jahresempfang unseres Freundeskreises stand unter dem Vorzeichen des Erinnerns seiner Geschichte seit 30 Jahren. Gut 40 Gäste kamen ins Café Oelsner, um etwas über die interessanten Spuren vom Woher, Warum und Wie zu erfahren.
Als Zeitzeuge der Neugründung im März 1996 berichtete der damalige Bezirksamtsleiter Hans-Peter Strenge von den widrigen Umständen, in denen sich das Altonaer Theater in einem von 3,5 Millionen DM auf 125.000 DM reduzierten Jahreszuschuss der Kulturbehörde neu aufstellen und zurechtkommen musste. Entsprechend düster fielen die Warnungen aus, die das Gelingen dieses Projektes in Frage stellten.
Ohne den Mut des kreativen Intendanten Axel Schneider und des hervorragenden Geschäftsführers Dietrich Wersich wäre das Theater nicht zu halten gewesen. Auch die Neugründung des Vereins der Freunde des Altonaer Theaters war ein deutliches Zeichen dafür, dass das Altonaer Theater in der Hamburger Theaterlandschaft gewollt und getragen ist und eine Zukunft haben soll. Die erfolgreiche Neustrukturierung des Theaters sollte allen Beteiligten recht geben. Dazu zählte auch die Entscheidung, Themen aus der Literatur auf die Bühne zu bringen, wie es sich auch aktuell mit Werken von Siegfried Lenz bewährt.
Drei Mitglieder des Freundeskreises haben die Arbeit des Vereins wie auch des Theaters bis heute maßgeblich geprägt und unterstützt. Dietrich Wersich hat nicht nur mit Axel Schneider das Theater wieder aufgebaut, sondern auch den Freundeskreis wieder belebt. Heide Schneider arbeitete damals ehrenamtlich im Sekretariat des Theaters. Weitere Vereinsmitglieder halfen unter anderem als Garderobenpersonal. Allen voran hat Dagmar Konopka als engagierte und kommunikative Netzwerkerin viele Menschen für das Theater begeistern können, was auch durch Mitgliederzuwachs des Vereins zum Ausdruck kam. allen dreien wurde vom Intendanten Axel Schneider und dem 1. Vorsitzenden des Vereins Matthias Kaiser für ihre über 30jährige ehrenamtliche Arbeit im Vorstand und für das Alötonaer Theater herzlich gedankt.
In ihrer Antwort auf die Ehrung warb Dagmar Konopka in ihrer einmalig überschwänglichen Art für das Ehrenamt und den Einsatz für die Theaterkultur einer Gesellschaft, die auf Gemeinschaft und Austausch angewiesen ist.
Musikalisch umrahmt wurde der Jahresempfang mit drei stimmungsvollen Beiträgen auf dem Instrument des Jahres 2026, dem Akkordeon, von Natascha Böttcher.
Die beste Nachwuchsschauspielerin und der beste Nachwuchsschauspieler stehen fest!
Wir gratulieren den Gewinner:innen des MICHAEL-BOGDANOV-PREISES 2025 - Anke Bautzmann und Paul Smollich von der iact schauspielschule für film und theater.
Im Rahmen des 2. Hamburger Schauspielschultreffens haben die jungen Talente mit Leidenschaft, Präsenz und Können überzeugt – und das Publikum wie die Jury gleichermaßen begeistert.
Die Stiftung des Preises ermöglichten neben den Freunden der Hamburger Kammerspiele, wir, die Freunde des Altonaer Theaters.
Beim Jahresempfang der Freunde des Altonaer Theaters am 26.1.2025 in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Hamburg und weiteren Gästen, informierte die Kulturreferentin Agata Kern vom Landesmuseum Ostpreußen in Lüneburg den Freundeskreis über die Rezeption des Lebenswerkes von Siegfried Lenz in Polen. Das Generalkonsulat der Republik Polen in Hamburg war durch Konsulin Marzena Szczypulkowska-Horvath vertreten, ebenso das Altonaer Theater durch seinen Intendanten Axel Schneider.
Dabei war besonders interessant, dass Siegfried Lenz nach mehreren Besuchen in Polen, im kalten Krieg und danach, erst fünf Jahre vor seinem Tod wieder seine masurische Geburtsstadt Lyck, heute Elck, in 2011 besuchte.
Außerdem wurde durch die Beiträge der polnischen Gäste deutlich, dass Themen wie Heimat, Gewalt, Flucht und Neuanfang in den Werken von Lenz in der polnischen Gesellschaft spätestens nach 1991 ihre Entsprechungen hatten. Diese Themen basierten auf der Vertreibung und Umsiedlung der Polen aus ihren östlichen und südlichen Landesteilen. Heute gehören sie zu Litauen, Belorussland, der Ukraine und zu Russland. Die Ausbreitung der Sowjetunion unter Stalin nach dem ll. Weltkrieg hat dies bedingt.
Lenz hat als Betroffener, als Täter und Opfer im schlimmsten aller bisherigen Kriege Situationen und Gefühle beschrieben, die Leser*innen europaweit und kultur- und generationsübergreifend zusammengeführt haben. Weil Lenz ein Masurenversteher war, konnte er auch ein Polenversteher sein. Er hat die Sprache gefunden, die wir heute zwischen Ost und West, angesichts des ukrainischen Verteidigungskrieges, unterstützt von der NATO, gegen den Angriffskrieg Russlands dringend brauchen, damit die Waffen wieder schweigen.
Möge die besondere Gabe dieses Schriftstellers Schule machen, in dem sie im Projekt „Lenz auf die Bühne“ des Altonaer Theaters auf ein breites Publikum überspringt.




Es gibt jetzt auch "Fanartikel" der Freunde. Diese kann man bei den Premieren beim Plakatverkauf erstehen oder jederzeit und auch in anderen Farben und Größen bei:
Elbstolz auf www.elbstolz.de
T-Shirt 30 €, Beutel 10 €.



Die Freunde des Altonaer Theaters durften am 16.09.2023 an einer Probe zum Stück "Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel", mit Regisseur Mathias Schönsee und den Schauspieler*innen Katrin Gerken, Sofie Junker, Dominik Raneburger und Ole Schloßhauer, teilnehmen.

Viele Jahre habe ich in Altona gewohnt und als Gemeindepastor gearbeitet. Das Altonaer Theater habe ich als Bühne für das echte "Theater der Lebens" schätzen gelernt. Im Ruhestand freue ich mich darauf, neue Freundinnen und Freunde und vor allem jüngere Menschen für Theaterbesuche zu gewinnen und mich mit ihnen über das Erlebte auszutauschen.

2. Vorsitzende/r
I
Wir sind auf der Suche...
Bewerbungen sind jederzeit herzlich willkommen

Schatzmeister
Seit 2001 bin ich dabei und seit 2014 unterstütze ich als Kassenwart aktiv den Verein. Die Freude am Theater ist ungebrochen und gern teile ich diese Begeisterung mit neuen Mitgliedern.

1. Schriftführerin
Ohne Theaterbesuche ist mein Leben nicht vorstellbar. Mein Engagement im Freundeskreis gibt mir die Möglichkeit, allen Mitwirkenden des Altonaer Theaters bei ihren Visionen zu unterstützen.

2. Schriftführer/in
Wir sind auf der Suche...
Bewerbungen sind jederzeit herzlich willkommen

Beisitzerin
Seit der Gründung des neuen Freundeskreises vor 27 Jahren bin ich im Vorstand dabei und finde es sehr erfüllend, was wir als Vereinsmitglieder schon alles bewirken konnten und erleben durften.



Beisitzer

